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Young Talents Hackathon 2022 mit zwei Leuchter Youngsters

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Adrian Züger
Young Talents Hackathon 2022

Vom 28. Oktober - 29. Oktober 2022 ging der «Young Talents Hackathon» in die zweite Runde. Mit dabei waren Selim Aydin, Junior System Engineer und Julian Brügger, System Engineer. Während Selim innerhalb von 30 Stunden am Stück in einem Team aus Jugendlichen an einem IT-Projekt gearbeitet hat, war Julian als freiwilliger Helfer für den technischen Support im Einsatz. Während einem Kaffeegespräch wollten wir von den beiden wissen, wie sie diesen Event erlebt haben und welche Schwierigkeiten es zu lösen gab. 

 

Wie war der Start des Hackathons?

Für Julian startete der Freitagmorgen um 07.30 Uhr. Zu Anfang des Tages unterstützte er bei der Einrichtung des Neubads Luzern. Pünktlich um 12.00 Uhr startete der Hackathon für alle 50 Teilnehmer:innen mit der Vorstellung der verschiedenen Projekte. Relativ kurz nach der Vorstellung startete Selim und die anderen Jugendlichen mit ihrem Projekt. Während Selim mit dem Planen des Netzwerks zu den benötigten Services beschäftigt war, rüstete Julian die jeweiligen Speakers mit Mikrofon aus und unterstützte dort, wo es ihn brauchte.

 

 

Was waren die «Hackathon» Inhalte?

Nach dem Planen des Netzwerks und den benötigen Services machte sich Selim an das Erstellen der benötigten Infrastruktur und das Verkabeln aller Netzwerkkompenenten, dass viel Zeit beanspruchte. Bestens vorbereitet, konnten Selim und seine Klassenkameraden mit ihrem Projekt «Botnet» durchstarten. Die fünf Jugendlichen bauten mit dem byob-Framework ein eigenes Botnet, welches Computer zu riesigen Netzwerken verbindet, ohne dass die meisten von uns etwas davon ahnen. Kriminelle manipulieren Rechner, schliessen sie zusammen und nutzen sie für ihre Zwecke. So entsteht ein Netz von infizierten PC's, die von den sogenannten Botmastern ferngesteuert werden. Für ihr eigenes Botnet haben sie zusätzlich ein Dropper gebaut, das zur Freisetzung eines Computervirus dient. Bei ihrem Projekt wurde die Malware mit der Sprache Python umgesetzt, damit sie über den Command and Controll Server das Gerät steuern konnten. Zum Schluss haben sie ihre eigenen Clients mit dieser Malware infiziert und so gesteuert. 

 

 

Wie wurde der Hackathon wahrgenommen?

Rückblickend verlief der «Hackathon» im Grossen und Ganzen relativ gut. Schwierigkeiten hatten sie mit dem Server, da er relativ langsam war. Ab 03.00 Uhr kämpften sie mit der Müdigkeit, was ihnen am meisten Schwierigkeiten bereitete. Mit dem Ergebnis sind sie zufrieden, obwohl sie nicht alles genau so machen konnten, wie sie es sicht erhofft hatten. Ihr Projekt sollte aufzeigen und näherbringen, dass selbst die kleinsten Konfigurationsfehler sehr grosse Auswirkungen haben. Eine mögliche Massnahme um sich vor Sicherheitslücken zu schützen, bietet der lückenlose Virenschutz oder die Security Awareness. Wir fragten bei Helfer Julian nach, welches Projekt ihm persönlich am besten gefallen hat: «Ich habe keinen Favoriten. Spannend fand ich das Projekt von Selim, welcher ein Botnet aufgebaut hat. Aber auch das Projekt der Komax mit ihrem GoKart, welches im Vorhinein von Elektriker und Automatiker Lernenden gebaut wurde. Die Applikationsentwickler haben dann am Hackathon ein Dashboard mit Geschwindigkeit usw. gebaut.» «Der Hackathon»  dauerte bis Samstag, 29. Oktober 2022, 17.00 Uhr und wurde durchgehend als Live-Stream übertragen. Julian unterstützte den Live-Stream mit Ton und Licht. 

 

 

Warum du den «Young Talents Hackathon» auf keinen Fall verpassen sollst

Zentraler Standort, tolle Location und super Stimmung sind einige Gründe die den Anlass so besonders machen. Für Selim war es cool in einem leeren Hallenbad an einem Hardwareprojekt zu tüfteln und dabei vieles über den Prozess eines Hackerangriffs zu erfahren. Julian genoss die tolle Atmosphäre und staunte wie motiviert die Jugendlichen waren. «Die Motivation der Lernenden war sehr hoch. Auch am Samstag waren die meisten Lernenden trotz Müdigkeit noch immer mit Hochdruck an ihren Projekten», so Julian rückblickend im Gespräch. Auf die Frage, ob sie wieder an einem solchen Event teilnehmen würden, antworten beide sehr schnell: «Definitiv, man lernt schnell und einfach viel Gleichgesinnte kennen und geht mit viel Erlerntem zurück in den Betrieb.» Solche Events bieten dem Nachwuchs die Möglichkeit zu zeigen, was sie drauf haben. 

 

 

Wie ist der «Hackathon» aufgebaut?

«Hackathon» setzt sich aus dem Wort «Hacking» und «Marathon» zusammen. Hierbei handelt es sich um Software-, Hardware-, und Entwicklungsveranstaltungen. Die meisten «Hackathons» sind themenbezogen. An «Hackathons» können zum Beispiel kreative, nützliche oder unterhaltsame Software-Produkte entwickelt werden oder en neuer oder modifizierter Hardware getüftelt werden. An anderen «Hackathons» werden kompetitive Events im Bereich IT-Sicherheit abgehalten oder gemeinsam Lösungen für anspruchsvolle Lösungen gefunden. Der Sinn ist der Austausch zwischen Fachleuten, dass Netzwerken innerhalb der Branche und das Vereinen von Kräften, Wissen und Erfahrung. 

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Wer steckt hinter diesem Event? 

Wir danken den Organisatoren UMB und der ICT-Berufsbildung Zentralschweiz und allen freiwilligen Helfer:innen für ihr unglaubliches Engagement. Dank solchen wertvollen Events wird der Nachwuchs gefördert. Die Förderung junger Talente in der IT ist dringend nötig. Der Fachkräftemangel ist aktuell in der Branche deutlich spürbar. Wir setzen uns auch für die Nachwuchsförderung ein und unterstützen unsere Lernenden gerne an solchen Veranstaltungen wie auch an den SwissSkills. Weiter nehmen wir jährlich am Projekt Sprung in die Berufswelt und dem Nationalen Zukunftstag teil. 

 

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