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Seit der Einführung im Jahr 2016 hat Microsoft seine Software für Team- und Zusammenarbeit «Teams» kontinuierlich weiterentwickelt. Teams wurde damals als Tool eingeführt, welches Microsofts Kollaborationsgruppen «Office Groups» für Office 365-Benutzer in der Bedienung einfacher machen sollte. Anfänglich von Kritikern eher mit Skepsis verfolgt, löste eine Neuerung die nächste ab und verschaffte dem Tool dadurch immer mehr Funktionalität, Respekt und – gespiegelt an seinen Marktkonkurrenten – Akzeptanz sowie Zuwachs seitens Benutzer.

Microsoft Teams Freemium Bildvia microsoft.com

 

Seit dem 12. Juli 2018 ist die Software sogar kostenlos – und damit nicht mehr nur den Nutzern von Office 365 vorbehalten – in der «Free»-Version erhältlich: products.office.com/de-ch/microsoft-teams/free

Erfolg dank Fortschritt

Microsoft Teams als einstiger «Aufsatz für Office Groups» wurde stets mit anderen Tools verglichen und musste auch aufgrund fehlender Features im Vergleich zu seinen Marktkonkurrenten die eine oder andere (berechtigte) Kritik einstecken. Microsofts «Glaube» an die Innovativität der Software war allerdings deutlich spürbar, und so hat sich der einstige Messenger mittlerweile zu einer veritablen Software für Team- und Zusammenarbeit etabliert. Als relevant zu erwähnende Meilensteine in der Weiterentwicklung wären da sicherlich…

  • die Konsolidierung von wesentlichen Kollaborations- und Kommunikationsfunktionen der Office Groups in einem übersichtlichem User-Interface,
  • die Integration von allen möglichen Produktivitäts-Tools von Office 365 sowie externen Konnektoren,
  • die Integration von Call-Möglichkeiten (Telefonie und Videokonferenzen),
  • der «Ritterschlag» zum designierten Nachfolger von Skype For Business,
  • die Vollendung der Realisierung verschiedener Möglichkeiten zur Kollaboration mit externen Gästen (Benutzer ausserhalb des Unternehmens bzw. des Office 365-Kontexts) oder
  • die Veröffentlichung des Teams-Frameworks zur Erstellung von Teams-eigenen Apps bzw. funktionalen Erweiterungen.

Alle diese Schritte haben Teams zu einem leistungsstarken Hub und einem Standard für Zusammenarbeit und Teamwork gemacht. Mit der Software bringt Microsoft verschiedene Funktionen für Chats, Telefonie, Meetings, Dateihandling und verschiedene Apps in einer einfach zu bedienenden Applikation an den Benutzer – und seit kurzem sogar zum «Nulltarif» und für jedermann!

Kollaboration auch ohne Office365-Lizenz

Um Kollaborationsteams zu erstellen, zu administrieren und mit diversen Personen in Echtzeit zu kommunizieren wird durch diese öffentliche Freigabe per sofort die bislang notwendige Office 365-Lizenz hinfällig. Jeder Interessent mit einem Consumer-Account (d. h. mit einer Gmail-, GMX-, Bluewin- oder einer beliebigen anderen Mailadresse) kann sich für die Nutzung der «Free»-Version kostenlos registrieren. Die kostenfreie Teams-Version verzichtet auf einige für ein Kollaborations-Tool im Unternehmenskontext zentrale Features: so kommt es namentlich ohne die Integration von entscheidenden Tools zu Organisation (OneDrive), Kommunikation (Yammer) oder Kollaboration (SharePoint) daher. Ferner wird Exchange als UCC-Grundlage für Mail, Kalendertechnologie und Telefonie ausgeklammert. Die Reduktion dieser Features schmälert den Nutzen von Teams «Free» zwar im Unternehmenskontext, reicht aber für den privaten Gebrauch oder den Einsatz bei Vereinstätigkeiten völlig aus.

Fazit

Mit der Free-Version von Teams gleicht Microsoft den Vorsprung anderer kostenfreier Tools auf dem Spielplatz für Kollaborationslösungen nun auch auf der Preistabelle des eigenen Produkts aus. Der Funktionsumfang von «Teams Free» kann, verglichen mit der Business-Version des Tools, durchaus als Reduktion betrachtet werden. Für Consumer reichen die Features allerdings vollends aus. Mit den enthaltenen zwei Gigabyte Datenspeicher und maximal 300 Kollaborateuren pro Team zum «Nulltarif» ist Microsoft ein guter Schachzug gelungen.

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