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Neuer Standort, neue Chancen: Arbeitsplätze, IT und Innovation für morgen

Daniel Jäggli
Viscosistadt_Blog Umzug

Zukunft gestalten: Unser Weg zum neuen Arbeitsplatz

Der Startschuss für unser neues Büro-Abenteuer ist gefallen! Die ersten Pläne sind gezeichnet, die Vision nimmt Form an und unsere Mitarbeitenden konnten sich bereits vor Ort ein Bild von der künftigen Arbeitswelt machen. Modernste Infrastruktur, flexible Raumkonzepte und digitale Lösungen stehen dabei im Mittelpunkt – unser neues Büro wird nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern ein echter Wohlfühlort.

Schon jetzt sorgt die grosszügige Terrasse für Vorfreude: Sie wird bei Sonne zum perfekten Treffpunkt für entspannte Pausen und kreativen Austausch. Die Begeisterung im Team ist spürbar – alle sind gespannt, wie sich die Vision Schritt für Schritt in die Realität verwandelt.

In diesem Blogbeitrag halten wir euch ab sofort regelmässig auf dem Laufenden: Von der Umbauplanung über den Fortschritt der Bauarbeiten bis hin zum grossen Umzug und Einzug ins neue Zuhause von Leuchter IT Solutions in der Viscosistadt Emmenbrücke. Bleibt dran – wir gestalten Zukunft und nehmen euch mit auf die Reise!

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Bereit für neue IT-Abenteuer! - 1. Etappe

Seit unserem Entscheid in die Viscosi zu ziehen sind bei unserem Architekten Simic & Schaudt in Altdorf schon bald hunderte von Planungsstunden zusammen gekommen. Aber auch unser Baumanagement - die Schmid AG, Ebikon ist stark gefordert. Können unsere Ideen und die des Architekten und der Inneneinrichterin Beynod Design, Cham effektiv im Budget und der Zeit - wir müssen ja im Sommer einziehen, umgesetzt werden.
 
Iterativ näheren wir uns den Lösungen an. Und immer genauer werden die Visualisierungen. Immer mehr steigt die Freude und nimmt das Portemonnaie leider ab. 
 
Aber wir spüren, mit den erarbeiteten und gewählten Lösungen werden wir in eine neue Leuchter Aera aufbrechen. Wir sind überzeugt, basierend auf unserer schon heute legendären Kultur, werden wir am neuen Ort noch ein "Schittli" auflegen können. 
 
Einer unserer wichtigsten, aber auch teuersten Entscheide, ist derjenige der Klimatisierung. Wir sind überzeugt, ein Investment, dass sich heute für die Zukunft und eben das Arbeitsklimas aufdrängt, wissen wir doch von unserem ungekühlten jetzigen Standort was die Sommertemperaturen mit unserer Produktivität macht. Wir spüren aber auch - in allem liegt dann wieder eine neue Herausforderung - es zieht, mir ist zu kalt, kann man nicht mehr kühlen? - Challenges, denen wir uns stellen müssen. 
 
Sehr innovativ haben wir entschieden, auf eine klassische Netzwerkverkabelung zu verzichten. Wir sind überzeugt mit den HPE Aruba WLAN Produkten eine viel bessere, flexiblere aber auch kostengünstigere Lösung einzuführen. Nur konsequentes WLAN unterstützt auch modernes Arbeiten, so wie dies heute immer mehr umgesetzt wird. Von diesen Erfahrungen, werden wir sicher auch noch berichten
 
Das eigentlich grösste Investment aber, sind die fixen Arbeitsplätze für unsere Mitarbeiter. 110 Arbeitsplätze stellen wir zur Verfügung und das bei einer total liberalen Home Office Regelung. Wir sind Freunde, davon, dass jeder seinen Arbeitsort, nach Neigung und der Arbeit, selber bestimmen kann. Wenn dann aber nur noch ein Flex Desk vorhanden ist, bleibt man dann schnell mal vermehrt zu Hause. Mit seinem garantierten "Wohlfühlplätzli" ist man dann gerne einen Tag mehr im Office bei seiner zweiten Familie.
 
Der neue Standort ist extrem sonnig. Von Rigi bis Pilatus bzw. vom Morgen bis zum Abend sind wir besonnt und werden das natürlich auch auf unserer privaten Terrasse geniessen. Dies verlangt aber nach gescheiten Beschattungslösungen. Natürlich kann man einfach die Rollladen herunterlassen. Aber dann ist die Aussicht in die Zentralschweizer Alpen und Atmosphäre weg. Dazu wird der Eine über Dunkelheit reklamieren, die Andere über das Blenden. Keine einfache Situation. Wir prüfen nun eine Markise über rund 60m Hauslänge und hoffen auf den zuverlässigen Windwächter.
 
Aber ein neuer Standort hat nicht nur strukturellen Themen - aktuell diskutieren wir über - sie glauben es nicht - das Hundereglement. Über die Jahre - oder soll ich sagen über Corona - hat es sich bei unserem Tochterunternehmen eingebürgert, dass man gut sozialisierte Hunde zur Arbeit mitnehmen darf. Bis zu acht Fellknäuel haben uns geholfen, Software zu entwickeln, Kundensupport zu halten oder einfach auch entspanntere Sitzungen zu haben. Das hat durch die Kleinteiligkeit der Räumlichkeiten gut funktioniert. Aber was machen wir in einem Open Space Office Konzept? Gute Ideen sind gefragt - haben sie eine?
 
Eine bekannte aber trotzdem immer diffizile Herausforderung liegt in der Akkustik. Wir legen da viel Wert darauf und haben sogar für einen Akkustiker Budget reserviert. Über die gefundenen Lösungen berichten wir dann das nächste Mal - ebenso von unserem Bepflanzungskonzept, dem Meetingraumkonzept, den Cofé Lounges und natürlich auch von Farben und Materialen.

Eine meiner ersten Leuchter-Kunden war tatsächlich die Viscosuisse SA oder wie wir hier in Lozärn sagen d’Viscosi – das muss so um 1978 gewesen sein. Ich war gerade mal Anfang Zwanzig, mit einer Schreibmaschine, ich glaube es war die Kugelkopfschreibmaschine Olivetti Lexikon 92 unter dem Arm (30 kg – die Maschine – nicht der Arm) und ziemlich aufgeregt. Die Viscosuisse SA wirkte auf mich riesig, fast schon einschüchternd.

Daniel Jägglil

Vorsitzender des Verwaltungsrates
Leuchter IT Solutions AG

«Ich fragte mich, wie ein so grosses Unternehmen überhaupt entsteht und wie man dort als Einzelner Fuss fassen kann. Für mich war dies dazumal ein kleiner Schritt, getragen von Neugier, der für mich vieles ins Rollen brachte. Manchmal sind es die leisen Anfänge, die den grössten Unterschied machen. 

Mein Ansprechpartner damals war ein hochrespektabler Einkäufer – Theo Portmann – auch er war über lange Jahre – wenn kein Mentor doch sicher immer ein Fan von Leuchter. Später dann, die Viscsosi war in einer Blüte, waren sie unser erster grossen Outsourcing Kunden. Wir haben da rund 400 Personal Computer mit Windows NT als Betriebssystem installiert und in einem zweiten Schritt den kompletten Betrieb auch übernommen. Davon kann Chrioph Rizzo-Heule und Daniel Heggli – langjährige Wegbegleiter bei Leuchter viel erzählen.

Über die Jahre ist Leuchter IT Solutions mit mir gewachsen– von den ersten Schritten bis zu einem modernen IT-Unternehmen. Umso besonderer ist es, dass unser Weg uns nun wieder zurück an diesen Ort führt: Dort, wo meine Eindrücke einst so gross waren und ich mir noch nicht hätte vorstellen können, was mein Weg einmal schreiben würde. Jetzt schlagen wir unser neues Domizil in Emmenbrücke auf – ein Kreis schliesst sich, und wir schreiben die Geschichte gemeinsam mit Ihnen weiter
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Geschichtlicher Hintergrund Viscosistadt

Ein Areal mit spannender Vergangenheit (Gründung & Blütezeit)

Schon 1906 legte der französische Unternehmer Ernest Carnot an der Kleinen Emme den Grundstein für die Société de la Viscose Suisse. Seither hat sich das Gelände stetig verändert und neu erfunden. Was geblieben ist: das besondere Gespür für die industrielle Tradition und Geschichte dieses Ortes.

Vom Industrie-Pionier zum Innovationsstandort

Das Gelände an der Kleinen Emme blickt auf eine lange Tradition in der Herstellung von synthetischen Fasern zurück. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand hier ein bedeutender Produktionsstandort für Kunstfasern, der sich rasch zu einem der grössten Arbeitgeber der Region entwickelte und zeitweise mehrere Tausend Menschen beschäftigte. Insbesondere die Fertigung von Viskosegarnen und später auch von Polyamid und Polyester prägten das industrielle Profil des Areals über viele Jahrzehnte hinweg.

Strukturwandel und Zukunftsperspektiven (Wirtschaftskrise & Stillstand (1970er/80er)

Durch technologische Innovationen und die Zugehörigkeit zu einem internationalen Konzern erlangte das Werk eine führende Position im Schweizer Exportgeschäft und wurde zum Vorreiter in der Produktion neuer Faserstoffe. Wirtschaftliche Herausforderungen in den 1970er Jahren und der Wandel auf dem Weltmarkt führten jedoch zu schrittweisen Umstrukturierungen und einem Rückgang der Belegschaft. Nach dem Ende der Viskoseproduktion wurde der Standort zu einem wichtigen Zentrum für moderne Garnherstellung, bevor erneute Marktveränderungen weitere Anpassungen notwendig machten.

Vom Industrieareal zum Kreativstandort

Seit 2009 entwickelt sich das ehemalige Industrieareal unter neuer Leitung Schritt für Schritt zu einem vielseitigen Standort für Unternehmen, Innovation und Kreativität. Historische Gebäude werden behutsam saniert und bieten heute Raum für zahlreiche Branchen.

Vielfalt unter einem Dach

Heute bietet das Gelände Raum für unterschiedlichste Unternehmen und Institutionen – von kreativen Werkstätten über Dienstleister bis hin zu Bildung, Kultur und Gastronomie. Mehr als hundert Mieter aus zahlreichen Branchen nutzen die vielfältigen Möglichkeiten des Standorts – und schon bald sorgt Leuchter IT Solutions hier für neue digitale Akzente.